Mein Garten gibt der Natur ein Stück zurück!

Seltene Libelle im Garten

Naturbewusst und naturliebend waren wir immer – daher empfinde ich es auch als „Luxus“ ein Häuschen zu besitzen, der Natur über 600 qm abgewrungen zu haben und zugleich sehe ich es auch als meine Verantwortung hierfür der Natur ein Stückchen Lebensraum „zurück zu geben“.

Daher ist mein Garten nicht nur Freizeitdomizil, sondern auch Genussgarten, Sammelgarten, Wellnessoase und definitiv „Naturgarten“. Ich pflanze bewusst Pflanzen an, die unseren heimischen Insekten einen Lebensraum bieten, achte ebenso darauf, dass gleichermaßen altbewährte Pflanzensorten hier ein Reich bekommen, als auch nützliches Getier wie Schmetterlinge, Bienen, Igel und Co.

Biene in einer Rosenblüte
Das große Bienensterben – ich pflanze bewusst Pflanzen für die kleinen Nützlinge!

Was kann jeder einzelne für die Natur in seinem Garten tun?

Ich bin der Meinung: sehr viel! Vergesst all die Monokulturen, versiegelt nicht alle Oberflächen und vor allem: pflanzt nützliche Pflanzen, die Lebensräume für Tiere bieten und lasst die Finger von all der Chemie in punkto Schädlings- und Unkrautbekämpfung, aber auch chemische Dünger müssen nicht sein!

Wertlose Gärten für die Natur sind betonierte und gepflasterte Flächen, reine Rasengärten, aber auch hoch gezüchtete Pflanzenarten, häufig mit gefüllten Blüten, die zwar hübsch anzusehen, aber ohne jeglichen Mehrwert für die Natur sind.

Rasen im Garten
Rasen im Garten: Mehrwert für den Menschen, wertlos für die Natur!

Einige Beispiele aus meinem naturnahen Garten

Ich habe viele Bienen in meinem Garten und bestimmte Pflanzen werden sehr gerne angeflogen. Dazu gehören u.a. verschiedene Rosensorten, die reich und ungefüllt blühen.

Hinweis: Bei gefüllten Blüten finden Bienen KEINEN Nektar! Sie sind zwar hübsch anzusehen, aber ohne jeglichen Mehrwert für die Natur!

Typische Bienenpflanzen sind in meinem kleinen Garten:

  • Storchenschnabel
  • Lavendel
  • Wildrosen
  • kleine, reichhaltig blühende, ungefüllte Rosen
  • Gartensalbei
  • Stockrosen
  • Malven
  • Ringelblumen
  • Kornblumen
  • Areale für Bienen-Blumenwiesen die blühen dürfen
  • Kräuter ziehen nicht nur Bienen und Hummeln an, sondern auch Schmetterlinge, Taubenschwänzchen, Schwebfliegen und Co

… um nur einige zu nennen.

Schmetterlinge auf Thymian
Schmetterlinge sammeln Nektar in der Kräuterspirale. Thymian ist hierbei neben Lavendel auch sehr beliebt!

Wertvolle Erde schaffen

Um aus dem Kreislauf der chemischen Düngung auszubrechen, reicht bereits ein gut angelegter Kompost. Neben den Gartenabfällen landen hier Küchenabfälle wie Schalen, Kaffeefilter, Obst- und Gemüsereste. Diese natürlichen Beigaben verrotten und ihr bekommt beste Gartenerde aus „Abfall“, der nicht entsorgt, sondern kompostiert werden sollte.

Der Kompost kann später als natürlicher Dünger im Garten ausgebracht werden.

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